26.07.2023, von Ralf Kosse

Blau-rote Kooperation auch auf dem Wasser

Feuerwehr und THW Gronau stellen gemeinsames Boot vor

Die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk (THW) in Gronau arbeiten schon seit längerem Hand in Hand. Bei Einsätzen sowieso, aber auch bei gemeinsamen Übungen, Ausbildungen und sogar bei Wettkämpfen. Nun kommt noch eine weitere Kooperation hinzu, nämlich auf dem Wasser. An der Feuer- und Rettungswache Gronau wurde eine Besonderheit vorgestellt, die es so noch nicht gab: ein gemeinsames Boot, das sowohl von der Feuerwehr als auch dem THW betrieben und verwendet wird. Die Grundidee geht auf Rainer Hoff, den Leiter des Fachdienstes Sicherheit und Ordnung der Stadt Gronau zurück. Optisch wird gleich ein ungewöhnliches, aber klares Zeichen gesetzt: der Bug des Rumpfes ist in Feuerwehr-rot foliert und trägt den Schriftzug „Feuerwehr Gronau“. Das Heck ist dagegen THW-blau und trägt das Zahnkranzlogo der Bundesorganisation. In der Mitte der Clou: eine blaue und eine rote Hand, die einander festhalten.

Wir wollten auch optisch ein klares Zeichen setzen“, so Dennis Franke, der Vorsitzende der THW Helfervereinigung Gronau bei der offiziellen Vorstellung des Alubootes für insgesamt sechs Personen. Die Helfervereinigung steckt hinter dem THW-Teil der Herrichtung des Wasserfahrzeuges und der Folierung. „Wir freuen uns, dem Bevölkerungsschutz in unserer Stadt mit diesem Boot helfen zu können und damit eine kleine Lücke in den Einsatzoptionen zu schließen“ fährt er fort. Christian Wennemer (stellvertretender Leiter der Feuerwehr Gronau) zählt die Einsatzmöglichkeiten auf: „Das Boot eignet sich sehr gut für die Wasserrettung und den Hochwasserschutz, sowie für Bergungs- und Evakuierungseinsätze. Die Ausbildungen werden dabei nicht nur einzeln bei Feuerwehr und THW stattfinden, sondern, wie schon in der Vergangenheit bei anderen Themen, auch gemeinsam“.

Das robuste Boot wurde in den letzten Wochen auf Vordermann gebracht, die Feuerwehr kümmerte sich mit ihrem Fachwissen auch um den 20 PS Außenbordmotor. Betrieben und untergebracht wird es auch von beiden Organisationen. Es steht dann immer dort, wo es benötigt wird - auch die Verantwortung und die Pflege gehen „Hand in Hand“.
 


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