Für die Helferinnen und Helfer des THW Gronau war die Nacht vom Freitag auf Samstag ziemlich kurz. Nach Auslösung des Katastrophenalarms durch den Kreis Borken machten sich 16 THW-Helferinnenn und –Helfer in den frühen Morgenstunden auf den Weg nach Rhede, um dort zusammen mit THW-Mitgliedern des Ortsverbandes Ahaus eine Sandsack-Füllstation auf dem Gelände eines dortigen Baustoffhändlers zu einzurichten und zu betreiben. In Rhede selbst drohte das Hochwasser der Bocholter Aa eine Wohnsiedlung zu überschwemmen, sodass aus dem ganzen Umfeld Feuerwehr- und THW-Kräfte zusammen gezogen worden waren. Bis in die Nachmittagsstunden des Samstags gelang es den 36 Kräften des Technischen Hilfswerks aus Gronau und Ahaus, gemeinsam mit zehn Rheder Anwohnern im teils strömenden Regen über 6000 Sandsäcke zu befüllen und auf Europapaletten zu stapeln. Sie wurden zur Verteidigung des Damms entlang der Aa benötigt.
Die Arbeit wurde auf dem unbefestigten Gelände für die THW-Mannschaft zur Schlammschlacht. Die ersehnte Entwarnung für Rhede kam dann am Samstag gegen 15 Uhr, als der Aa-Pegel sank. Nass und müde traten die Kräfte aus Ahaus und Gronau gegen 16 Uhr die Heimfahrt an.