10.08.2005, von Hans Dieter Meyer

Vorbereitungen zum Weltjugendtag

Aufbau der Großzelte

Die Vorbereitungen zur Durchführung des Weltjugendtages auf dem Marienfeld bei Köln laufen derzeit auf Hochtouren. 
Vom 11. bis zum 21. August lädt der Papst die Jugend der Welt nach Deutschland ein. Das Motto des Weltjugendtages stammt aus dem Matthäusevangelium und lautet „Wir sind gekommen, um IHN anzubeten“ und knüpft an die Verehrung der Heiligen Drei Könige in Köln an. Etwa 800000 junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahren, 20000 freiwillige Helfer, 600 Bischöfe und 4000 Journalisten aus aller Welt werden erwartet. Zehn Tage lang sind die Augen der Welt auf Deutschland, Nordrhein-Westfalen und die Kölner Region gerichtet.

Das ehemalige Braunkohle-Tagebaugelände, auf dem der Weltjugendtag stattfinden wird, erhielt den Namen Marienfeld. Das Gelände liegt auf den Gebieten der Städte Kerpen und Frechen in der Nähe der Bundesautobahn A 61. Ganze 40 Jahre, zwischen 1945 und 1986 bestimmte die Braunkohleförderung die Entwicklung der Region. Auf dem neuen Gelände ist ausreichend Platz, um 800000 Menschen die Begegnung mit dem Papst zu ermöglichen. Interessant, dass sich dort schon vor 500 Jahren ein bekannter Marien-Wallfahrtsort, das Kloster Bottenbroich befand. Zur Vorbereitung und Durchführung dieses großen Glaubensfestes sind logistische Glanzleistungen erforderlich. Noch sind nicht alle Arbeiten fertig gestellt und es sind nur noch wenige Tage bis zur Eröffnung. Die Pflaster- und Installationsarbeiten auf und um den Bühnenhügel, von dem aus Papst Benedikt XVI. die Jugend der Welt begrüßen wird, sind noch nicht vollendet und viele Firmen sind damit beschäftigt, die Infrastruktur so weit fertig zu stellen, damit die Veranstaltung reibungslos über die Bühne gehen kann.

So wurden allein ungefähr zehntausend Dixi-Toiletten rund um das Gelände errichtet und Transportunternehmen waren damit beschäftigt, jede Menge Container-Kabinen für die Rundfunk- und Fernsehstationen aufzubauen. Armdicke Stromkabel liegen auf dem Gelände und einige Kilometer Teerstraßen wurden gebaut. Der Rückbau ist direkt nach der Großveranstaltung geplant.

Auch das Technische Hilfswerk wird seit vielen Wochen mit eingespannt. Jetzt errichteten THW-Helfer in der Nähe des Hügels große Zelte, die zur Betreuung und Bewirtung der Rundfunk-Journalisten und der auftretenden Künstler benötigt werden. Mit dabei waren auch 14 THW-Helfer aus Gronau und Ahaus. Sie fuhren bereits in den frühen Morgenstunden des 6. August mit zwei Fahrzeugen zum Marienfeld und errichteten dort zusammen mit Helfern der Ortsverbände Moers, Bocholt, Geldern und Kleve die Zelte, die aus den Geschäftsführerbereichen Homberg, Giessen, Neustadt/Weinstraße und Worms angeliefert worden waren.
Letztlich ist diese Veranstaltung auch eine logistische Glanzleistung des Technischen Hilfswerks, wie der Vertreter des THW-Geschäftsführerbereiches Wesel, Alfred Ziffels vor den 70 motivierten Helfern feststellte.


  • Aufbau der Großzelte

  • Gruppenfoto der Teilnehmer

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