07.03.2016, von Hans Dieter Meyer

THW Gronau leistete im Jahr 2015 über 14000 Stunden

Auf ein erfolgreiches Jahr 2015 blickt der Ortsverband Gronau des Technischen Hilfswerkes zurück, wie der stellvertretende Ortsbeauftragte Alfred Hinrichsen während der Jahreshauptversammlung im Februar erklärte.

Schon während des Kameradschaftsfestes im Oktober des vergangenen Jahres erhielten Günter Schibilla und Bernhard Helling für 50jährige Mitgliedschaft im Technischen Hilfswerk die Urkunden durch den THW-Landesverband.. Der Ortsverband Gronau dankte den langjährigen Mitgliedern nun während der Jahreshauptversammlung. Alfred Hinrichsen gratulierte für die langjährige Treue zur Hilfsorganisation und überreichte ihnen als Dankeschön ein Präsent (v.l.n.r: stellvertretender Ortsbeauftragter Alfred Hinrichsen, Bernhard Helling und Günter Schibilla).

Er dankte den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz im vergangenen Jahr. So wurden in einer Nacht- und Nebelaktion nicht nur zwei Turnhallen für die ankommenden Flüchtlinge mit Holzplatten und Teppichflies ausgelegt. Er kündigte jetzt an, dass mit dem Rückbau der ersten Turnhalle im März begonnen werden soll.

Mitte des Jahres 2015 wurden alle Fahrzeuge mit dem Digitalfunk ausgerüstet, sodass der Ortsverband Gronau nun auf dem neuesten Stand der Funktechnik ist, wie Helfersprecher Martin Tüpker bei der Vorstellung des Jahresberichtes erklärte. Im Oktober bestanden 5 Helferinnen und Helfer die Grundausbildung. Diese Ausbildung führte der Ausbildungsbeauftragte des THW Gronau, Dieter Heupink durch.

Im November wurde in Bocholt die Prüfung für das Leistungsabzeichen der Jugendgruppen abgelegt. Vier Junghelfer erhielten die Ehrung in Bronze und vier Helfer in Silber. Hier hatten sich besonders Markus Rauer, Timo Sonntag und Mike Kemper engagiert. Martin Tüpker ließ nicht unerwähnt, dass der Ortsverband Gronau Ende des vergangenen Jahres eine Personalstärke von 86 Helferinnen und Helfern hatte. Dazu gehören auch 19 Junghelfer (davon drei Mädchen).

53 Helferinnen und Helfer nahmen an den vorgeschriebenen Impfungen teil und erwarben somit die volle Einsatzbefähigung im Technischen Hilfswerk, die auch Auslandseinsätze umfasst.

Im Jahr 2015 leisteten die Ehrenamtlichen insgesamt 14244 Stunden, die sich in 190 Diensttagen und 368 Diensten für Ausbildungen, Übungen, Eigenleistungen und Einsätzen aufteilten. 1002 Stunden wurden für Einsätze und Hilfeleistungen aufgebracht. Folgende Sonderausbildungen wurden durchgeführt: Atemschutzgeräteträger (durch den Ortsverband), Erste-Hilfe-Ausbildung (durch DRK Epe und Ochtrup) sowie die Funkausbildung Digitalfunk (durch Feuerwehr Gronau).

Alfred Hinrichsen wies auf weitere Termine im Jahr 2016 hin. So findet die Wochenendübung, die im diesem Jahr gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz, Ortsverein Epe in Wesel stattfindet, von 8. Bis 10. Juli statt. Darüber hinaus wird der THW-Ortsverband Gronau sich am „Blaulichttag“ und an der Putzaktion der Stadt, „Gronau putzt sich raus“ beteiligen. Die Jugendgruppe fährt vom 3. bis 10. August zum Bundesjugendlager nach Schleswig-Holstein. Bereits am 19. März wird sie während der Hagebau-Baumesse auf dem Gelände an der Gronauer Straße den Besuchern der Veranstaltung gemeinsam mit der DRK-Jugend ihr Können unter Beweis stellen.


  • Schon während des Kameradschaftsfestes im Oktober des vergangenen Jahres erhielten Günter Schibilla und Bernhard Helling für 50jährige Mitgliedschaft im Technischen Hilfswerk die Urkunden durch den THW-Landesverband.. Der Ortsverband Gronau dankte den langjährigen Mitgliedern nun während der Jahreshauptversammlung. Alfred Hinrichsen gratulierte für die langjährige Treue zur Hilfsorganisation und überreichte ihnen als Dankeschön ein Präsent (v.l.n.r: stellvertretender Ortsbeauftragter Alfred Hinrichsen, Bernhard Helling und Günter Schibilla).

  • Das Leistungsabzeichen erhielten (v.l.n.r.:) Christian Langermann, Dieter Heupink und Patrick Niehoff die Auszeichnung durch Günter Meyer (rechts). Die weiteren Teilnehmer Lutz Schabbing, Patrick Dold und Timo Sonntag, die an diesem Abend nicht zugegen waren, erhalten Urkunde und Abzeichen zu einem späteren Zeitpunkt. Foto: Hans Dieter Meyer

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