02.03.2003, von Karsten Kebbedies

THW- Einsatzfahrzeuge zum vierten Mal nach Polen überführt

An der Grenze nach Polen, am Grenzübergang Frankfurt/Oder hatte der THW-Konvoi eine fast dreistündige Wartezeit.

Insgesamt 16 Helfer der THW-Ortsverbände Gronau und Ahaus überführten am Wochenende, vom 28.02.2003 bis zum 02.03.2003, sechs Einsatzfahrzeuge des Technischen Hilfswerks zur staatlichen Feuerwehr-Schule nach Poznan. Die 1700 Kilometer lange Reise begann auf dem THW-Gelände in Wesel, wo die Fahrzeuge von den Kraftfahrern am Samstag in den frühen Morgenstunden übernommen worden waren.

Zwei Kombis begleiteten die Kolonne und sorgten nach Überführung für die Rückkehr der jeweils acht THW-Helfer aus Gronau und Ahaus. Grundlage zur Übergabe der Fahrzeuge ist ein Abkommen zwischen Deutschland und der Republik Polen auf gegenseitige Hilfeleistung bei Unglücksfällen und im Katastrophenfall. So haben auch beim Elbe-Hochwasser im August des vergangenen Jahres polnische Feuerwehrleute mit ehemaligen Einsatzfahrzeugen des THW in Deutschland Hilfe geleistet.

Der ehemalige Direktor der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, Dr. Henkel war bei der Übergabe der Fahrzeuge an den polnischen Staat im Auftrage der Bundesregierung ebenfalls anwesend und übergab die Fahrzeugpapiere im Auftrag des Innenministeriums. In seiner Ansprache vor hochrangigen Vertretern Polens machte er deutlich, dass die Fahrzeuge, die jetzt nach Polen überführt wurden, ganz im Sinne des THW zur Hilfeleistung eingesetzt werden. Dabei spiele die Nationalität keine Rolle.

Diese Übergabe sei nach seinen Worten ein weiteres Beispiel der Zusammenarbeit beider Staaten. 
Sowohl Deutschland als auch Polen sehen dabei nicht nur die materielle Hilfe, sondern vor allem das Zusammenwachsen Europas und das gute nachbarschaftliche Verhältnis und das gegenseitige Verstehen beider Völker als eine der Hauptaufgaben für die Zukunft an. 

Bei der Begrüßung der THW-Helfer aus Gronau und Ahaus war nicht nur der Befehlshaber der staatlichen Feuerwehr Polens,  Kommandant Grosset sondern auch der Schulkommandant und andere Würdenträger der Feuerwehr Polens anwesend.


  • An der Grenze nach Polen, am Grenzübergang Frankfurt/Oder hatte der THW-Konvoi eine fast dreistündige Wartezeit.

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