29.12.2002, von Hans Dieter Meyer

Stadt Barby dankt dem THW Gronau

Unser Bild zeigt das Führungspersonal aus Gronau, Epe, Barby und Calbe. (Foto hdm

Gäste aus Calbe/Saale und aus Barby, einem kleinen Ort an der Elbe, im Mündungsgebiet der Saale besuchten an vergangenen Wochenende das Technische Hilfswerk in Gronau. Bereits vor einigen Jahren begann die Freundschaft der Gronauer THW-Mitglieder zum damals neu gegründeten Ortsverband Calbe, unweit von Magdeburg. Zugführer Georg Jäger und Gruppenführer Frank Rose brachten diesmal allerdings einen Gast mit, der sich nochmals bei den Gronauer THW-Helfern für ihren Einsatz beim Hochwasser in der kleinen Stadt Barby bedanken wollte, der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Barby, Eberhard Pesch.

Trotz des in Barby am gleichen Tage stattgefundenen Kreisfeuerwehrballs ließ es der Wehrführer sich nicht nehmen, mit nach Gronau zu fahren. Er war damals im Krisenstab eingesetzt und konnte daher die Arbeit der Gronauer Helfer gut beurteilen.

Ihr alle habt in Barby gute Arbeit geleistet und in der Bevölkerung eine bleibende Erinnerung geschaffen, denn ohne Euren Einsatz und Eure schweren Pumpen wäre die 5000 Einwohner zählende Stadt in den Fluten der Elbe untergegangen", erklärte Pesch in seiner Rede während des THW-Kameradschaftsfestes. am SamstagabendDen Dank verspürten die Helfer allerdings immer wieder vor Ort. Die Einwohner versorgten sie überaus gut, selbst die Wäsche wurde gewaschen.

Den Gästen aus Calbe und Barby blieb am Samastag und Sonntag noch ein wenig Zeit, die Gegend in und um Gronau kennenzulernen. So hatten sie Gelegenheit, die Berufsfeuerwehr in Enschede zu besichtigen und das dortige Ausbildungszentrum mit den praktischen Ausbildungsmöglichkeiten in Augenschein zu nehmen. Der Unterschied zwischen der Brand-Katastrophenschule in Heirodsberge und dem Ausbildungszentrum in Enschede ist nach den Worten des Wehrführers aus Barby gewaltig, denn die Schule in Enschede ist nach seinen Worten um ein Mehrfaches besser und moderner.

Während des THW-Kameradschaftsfestes blieb noch genügend Zeit zum Erfahrungsaustausch.


  • Unser Bild zeigt das Führungspersonal aus Gronau, Epe, Barby und Calbe. (Foto hdm

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