08.11.2014, von Hans Dieter Meyer

Kameradschaftsfest 2014

Kümmerling für die Kümmerer

Gemeinsam mit dem THW-Kreisbeauftragten Wilhelm Kolks, der Bürgermeisterin Sonja Jürgens (beide im Bild links) stellten sich die geehrten und an diesem Abend ausgezeichneten THW-Mitglieder nebst Partnern und dem Ortsbeauftragten Lutz Schabbing (rechts) zur Gruppenaufnahme auf.

"Engagement ist immer erforderlich, wenn man die Zukunft gestalten und anderen Menschen helfen will".  Zu Beginn des diesjährigen Kameradschaftsfestes dankte der Kreisbeauftragte des THW, Wilhelm Kolks den Helferinnen und Helfern des Gronauer Ortsverbandes für  ihre ehrenamtliche Tätigkeit.  Zusammen mit dem Ortsbeauftragten Lutz Schabbing ehrte er am Samstagabend einige THW-Mitglieder für langjährige Zugehörigkeit und für besondere Verdienste um den Aufbau und die Entwicklung des Technischen Hilfswerks in Gronau. Für 30 Jahre Mitgliedschaft nahm Stefan Kipp am Samstagabend eine Urkunde entgegen. Das Helferzeichen in Gold bekam Ina Exterkate. Die gleiche Auszeichnung erhielt Dennis Franke, der nicht nur seit Jahren als THW-Helfer, sondern auch im Vorstand der THW-Helfervereinigung, dem Förderverein des THW in Gronau aktiv tätig ist.

Der in Bocholt wohnhafte Kreisbeauftragte Wilhelm Kolks gab während des Kameradschaftsfestes bekannt, dass er nach 35 Jahren ehrenamtlichem Dienst nun das Amt in andere Hände legen will. Erwähnenswert, dass er in diesen 35 Jahren auch 35mal auf den Kameradschaftsfesten des THW in Gronau  anwesend war und sehr häufig die Ehrungen der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aussprach. Dem Ortsbeauftragten Lutz Schabbing übergab er dann noch eine Flasche Kräuterlikör mit bestimmten Namen, dass er und seine Helfer sich auch in Zukunft  um die Belange der Allgemeinheit kümmern sollen.

Zuvor hatte Lutz Schabbing als Ortsbeauftragter die vielen Helferinnen und Helfer sowie deren Partner und die erschienenen Gäste in der Gaststätte Nienhaus begrüßt. Zu den Gästen gehörten auch in diesem Jahr wieder die Abordnungen beider Löschzüge, eine Abordnung des THW Nordhorn und des befreundeten THW Calbe an der Saale.

Für Bürgermeisterin Sonja Jürgens war es eine besondere Ehre, an dieser Veranstaltung teilnehmen zu können.  Sie sah in der Arbeit der ehrenamtlichen THW-Kräfte Sachkenntnis, Kompetenz und Werte wie Verantwortung, Fürsorge und Hilfsbereitschaft.  Nach ihren Worten lebt der Bevölkerungs- und Katastrophenschutz gerade von Menschen, die sich freiwillig engagieren, die ihre Kreativität, ihre Zeit und ihre Leidenschaft einbringen. „Wir hier in Gronau sind froh, eine solch gute Eingreiftruppe zu haben, die in den unterschiedlichsten Gefahrensituationen sofort zur Stelle ist, wenn sie mit ihrem Fachwissen und ihrer Ausstattung helfen kann“. Die Frage nach dem Engagement und der Leistungsbereitschaft der Helferinnen und Helfer beantwortete sie so:  Vielleicht liegt es am Feuer. Dabei bezog sie sich auf den belgischen Ordenspriester und Schriftsteller Phil Bosmans, der einmal sagte: Wer die Welt erwärmen will, muss ein großes Feuer in sich tragen“. Die Mitglieder des Technischen Hilfswerks tragen dieses große Feuer nach ihren Worten in sich und sie freue sich sehr, dass solche Menschen in unserer Mitte sind. Sie stellen sich, ohne nach finanziellem oder zeitlichem Ausgleich zu fragen, uneigennützig  in den Dienst der Allgemeinheit.

Ihr Dank ging aber auch an die Familien und Freunde der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die sicher häufig Geduld und Verständnis für die ehrenamtliche Tätigkeit aufbringen müssen.


  • Gemeinsam mit dem THW-Kreisbeauftragten Wilhelm Kolks, der Bürgermeisterin Sonja Jürgens (beide im Bild links) stellten sich die geehrten und an diesem Abend ausgezeichneten THW-Mitglieder nebst Partnern und dem Ortsbeauftragten Lutz Schabbing (rechts) zur Gruppenaufnahme auf.

  • "Kümmerer" Lutz Schabbing mit dem scheidenden Kreisbeauftragten Wilhelm Kolks aus Bocholt (rechts). Dieser hatte in seiner ehrenamtlichen Amtszeit von 35 Jahren kein Kameradschaftsfest in Gronau versäumt.

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