04.06.2011, von Ralf Kosse

Großbrand im Gronauer Amtsvenn - THW Gronau versorgt Einsatzkräfte

Von Freitag morgen (3.06.2011) bis Samstag Abend (4.06.2011) versorgte das THW Gronau die bis zu 580 Einsatkräfte der Feuerwehr beim Großbrand im Gronauer Amtsvenn. Am Freitag morgen wurde der Brand im Naurschutgebiet "Amtsvenn" entdeckt, das Feuer wütete sowohl auf deutscher Seite in Gronau an der Niederländischen Grenze, als auch auf niederländischem Gebiet. Auf deutscher Seite waren Feuerwehren aus dem ganzen Kreis Borken, dem angrenzenden Kreis Steinfurt, als auch aus dem Regierungsbezirk Münster sowie aus Gelsenkirchen, Warendorf und Coesfeld im Einsatz. Bei den Niederländern wurde zusätzlich zu unzähligen Feuerwehren auch das Militär alarmiert, zeitweise war sogar ein Löschhubschrauber vom Typ Chinook im Einsatz.

Bereits am Freitag morgen wurde mit dem 50 KVA-Notstromerzeuger die Notstrom-Versorgung der Feuerwehr-Einsatzleitung durch das THW Gronau sichergestellt; im Laufe des Nachmittags begann das THW, die Einsatzkräfte mit Verpflegung zu versorgen. Es wurden Brötchen belegt, Kaffee gekocht und das Mittagessen für den nächsten Tag vorbereitet. In der Nacht wurden knapp 1600 Brötchenhäften belegt, das Gronauer THW wurde ab fünf Uhr morgens zusätzlich von 6 Kameraden des THW Ahaus unterstützt. Für den Samstag morgen wurden 1800 Brötchenhälften vorbereitet und mehr als 50 Liter Kaffee gekocht. Der Gronauer THW-Küchenchef Martin Hartmann bereitete insgesamt etwa 200 Liter Erbsensuppe mit Wurst-Einlage zu, welche dann am Samstag Mittag an die Einsatzkräfte ausgegeben wurde. Zum Abendessen wurden wiederum 1000 Brötchen-Hälften von den Gronauer THWlern vorbereitet, welche bis in die späteren Abendstunden verteilt wurden.

Die weitere Verpflegung der Einsatzkräfte am Sonntag wurde vom Ortsverein Ahaus des Roten Kreuzes übernommen, um den Gronauer THW-Helfern eine Regeneration der Einsatzkräfte zu ermöglichen, nachdem ein Großteil der Gronauer THW-Helfer mehr als 30 Stunden durchgearbeitet hatten. Die Stromversorgung mit dem 50 KVA-Notstromerzeuger wurde weiterhin sichergestellt, auch in den nächsten Tagen wird das THW Stom für die Einsatzleitung und für die nächtliche Beleuchtung zur Verfügung stellen. Da die Entwicklung des Großbrandes nicht abzusehen ist, bleibt das THW Gronau in ständiger Alarmbereitschaft, es muss mit weiteren Einsätzen, auch im Bereich der technischen Hilfe, gerechnet werden.


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