25.10.2009, von Hans Dieter Meyer

Fahrzeugeinweihung Fachgruppe Elektro

Neueste Technik beim THW: Der Lastwagen mit Ladebordwand ermöglicht es den Helfern, auch schwereres Material sicher zu verladen. THW-Präsident Albrecht Broemme (r.) stellte sich gern mit (v. l.) Pfarrer Günter Mleziva, dem THW-Kreisbeauftragten Wilhelm Kolks sowie dem Landtagsabgeordneten Bernhard Tenhumberg und dem Ortsbeauftragten Lutz Schabbing zur Gruppenaufnahme auf

Ein neues Fahrzeug für die Fachgruppe Elektroversorgung übernahm jetzt der THW-Ortsverband Gronau. Es handelt sich um einen Pritschen-Lastwagen mit Ladebordwand, auf dem die umfangreiche Elektroausstattung, Energieverteilersätze, ein kleines 8-KVA-Notstromaggregat sowie leichtes Bergungsgerät für die Elektrogruppe untergebracht ist.

Am Freitagabend nahm Pfarrer Günter Mleziva die Einsegnung vor. Dazu war auch der Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, Albrecht Broemme, auf Einladung des Ortsverbandes nach Gronau gekommen und konnte sich persönlich von der guten Ausstattung, vor allen Dingen aber von der Motivation der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vor Ort überzeugen.

Doch nicht nur den THW-Präsidenten konnte Ortsbeauftragter Lutz Schabbing an diesem Abend begrüßen. Abordnungen der Feuerwehr, der Polizei und sogar der Bundespolizei-Inspektion aus Kleve waren der Einladung zur Fahrzeugweihe gefolgt. Darüber hinaus waren Vertreter des THW-Landesverbandes NRW, des Geschäftsführerbereiches Wesel, Bürgermeister Karl-Heinz Holtwisch sowie der Landtagsabgeordnete Bernhard Tenhumberg erschienen.

"Das Fahrzeug verdanken wir der Tatsache, dass es der deutschen Wirtschaft so schlecht geht", erwähnte Präsident Broemme in seiner Ansprache. Daher wurde ein Sonderbeschaffungs-Programm Lastkraftwagen beschlossen, das rund 28 Millionen Euro in diesem und im kommenden Jahr beinhaltet. So sei nach seinen Worten der Katastrophenschutz, der bisher einen Dornröschenschlaf abhielt, ins Licht des Interesses gerutscht. "Wir, das THW, brauchen diese Autos nicht", so Broemme, "aber die Bevölkerung braucht sie, damit im Falle einer Katastrophe die Hilfe geleistet werden kann, die der Bürger von seinem Staat erwartet."

THW-Präsident Broemme lobte auch die gute Zusammenarbeit mit den Feuerwehren. In Großschadenslagen gehe es nur gemeinsam, und Einsätze könnten nur funktionieren, wenn gemeinsam geübt und zusammen gearbeitet werde.

Kreisbrandmeister Johannes Thesing schlug in die gleiche Kerbe. Er erinnerte an Einsätze wie das Schneechaos im Münsterland oder den Großbrand bei "Germania". Durch die Übergabe dieses Fahrzeuges sei wieder einmal in der allgemeinen Gefahrenabwehr und des Katastrophenschutzes zum Wohle der Bevölkerung ein Schritt nach vorn gemacht worden. Nach seinen Worten hat sich die Feuerwehr strategisch so vorzubereiten, dass bei entsprechenden Schadenslagen eine optimale Verzahnung auch mit den Kräften von Bund und Land durchgeführt wird, um einen möglichst schnellen Einsatzerfolg zu erzielen. Für den Kreis Borken könne er sagen, dass die Zusammenarbeit aller Hilfsorganisationen im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz funktioniert und alle ein großes Interesse daran haben, dies zu erhalten und weiter auszubauen. "Die Feuerwehren im Kreis schätzen die unkomplizierte und tatkräftige Hilfe durch das THW", so Kreisbrandmeister Johannes Thesing.

Im Anschluss segnete Pfarrer Günter Mleziva das Fahrzeug und wünschte den Helfern allzeit gute und sichere Fahrt.

 

 

Stadtwappen für das THW

Während der Veranstaltung zur THW-Fahrzeugweihe war auch der Vorsitzende des Bürgervereins Dinkelaue, Manfred Lenz anwesend. Im Namen seines Vereins dankte er dem THW Gronau für die gute Zusammenarbeit beim Aufbau des alten Stadttors. Das Technische Hilfswerk hatte seinerzeit die alten Sandsteine auf Maß geschnitten, die zur Errichtung des Tores erforderlich waren. Nun zeigte sich der Bürgerverein Dinkelaue, aber auch die Stadt Gronau für das Engagement erkenntlich und seit Freitag schmückt ein Uniform-Anhänger mit dem Gronauer Wappen die Dienstanzüge der THW-Helferinnen und -Helfer.

Ortsbeauftragter Lutz Schabbing nahm aus der Hand von Bürgermeister Karl-Heinz Holtwisch den ersten Anhänger entgegen. Dieser lobte die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem THW "Das Abzeichen demonstriert das gute Verhältnis des Technischen Hilfswerks mit der Stadt Gronau", stellte auch Ortsbeauftragter Lutz Schabbing fest.


  • Neueste Technik beim THW: Der Lastwagen mit Ladebordwand ermöglicht es den Helfern, auch schwereres Material sicher zu verladen. THW-Präsident Albrecht Broemme (r.) stellte sich gern mit (v. l.) Pfarrer Günter Mleziva, dem THW-Kreisbeauftragten Wilhelm Kolks sowie dem Landtagsabgeordneten Bernhard Tenhumberg und dem Ortsbeauftragten Lutz Schabbing zur Gruppenaufnahme auf

  • Bürgermeister Karl-Heinz Holtwisch übergab das erste der Stadtabzeichen an den Ortsbeauftragten des THW Gronau, Lutz Schabbing (im Bild rechts)

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