Vom 20. bis 22. März 2026 verwandelte sich die Rheinpromenade in Emmerich in einen logistischen Hotspot. Unter dem Szenario eines drohenden Hochwassers übten 140 Einsatzkräfte aus zehn THW-Ortsverbänden den Aufbau einer mobilen Schutzwand. Mittendrin: Unsere Helferinnen und Helfer aus Gronau, die im Untereinsatzabschnitt „Deichverband“ mit anpackten.
Nach der Anreise am Freitagabend und der herzlichen Aufnahme in der Unterkunft des OV Emmerich startete der Samstag pünktlich um 9:00 Uhr mit den nötigen Sicherheitseinweisungen und ersten Absprachen vor Ort.
Während an der Promenade auf einer Länge von über 800 Metern die Dammbalken gesetzt wurden, war unser Team im Untereinsatzabschnitt (UAE) „Deichverband“ gefordert. Unterstützt durch Kräfte des THW Emmerich übernahmen wir die Koordination an den Lagerstätten des Deichverbandes „Bislich-Landgrenze“. Dabei musste jedes einzelne Element der Hochwasserschutzwand identifiziert, verladen und punktgenau zu den verschiedenen Einsatzstellen an der Promenade transportiert werden. Am späten Nachmittag war die Arbeit geschafft und die Schutzwand stand.
Am Sonntag hieß es dann: Alles auf Anfang. In umgekehrter Reihenfolge wanderte jedes Element zurück in die Lagerhallen. Am späten Nachmittag konnten wir schließlich den erfolgreichen Rückbau melden und die Heimreise nach Gronau antreten.
Was nach harter Arbeit klingt, war vor allem eines: Teamwork in Bestform. Ein riesiges Dankeschön geht an den OV Emmerich für die Gastfreundschaft sowie an den Fachzug Log-V aus Oberhausen, der uns das gesamte Wochenende über hervorragend verpflegt hat. Ein besonderer Dank gilt zudem dem Deichverband für die tolle und reibungslose Zusammenarbeit!