Ehrungen beim Technischen Hilfswerk

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Kameradschaftsfest des THW Gronau

Gronau. Am Samstagabend während des Kameradschaftsfestes wurden die Gronauer THW-Angehörigen informiert, dass es mit dem Bau der neuen Unterkunft im Gebiet Kloster in Epe unweit des Amelandsbrückenwegs doch schneller gehen könnte als gedacht. Die Bundesregierung hat vor einigen Tagen mehr Geld für den Katastrophenschutz bereit gestellt, das in diese Projekte einfließen kann. Bundesweit werden insgesamt 200 neue Unterkünfte erstellt, die als Ersatz für veraltete oder zu kleine Unterkünfte errichtet werden. Diesem schloss sich der Leiter der THW-Regionalstelle, Mike Nienhaus aus Wesel an. Auch er signalisierte einen baldigen Baubeginn und den Abriss der alten Gebäude auf dem Grundstück im Kloster unweit des Amelandsbrückenwegs.

Das ist in vielen Fällen auch dringend notwendig. Das Technische Hilfswerk steht in Not- und Unglücksfällen der Bevölkerung mit Technik und Know-how nicht nur in Deutschland sondern weltweit helfend zur Seite. Seit 71 Jahren gibt es das THW in Gronau und schon oft mussten die ehrenamtlichen Kräfte ihr Können bei Hochwasser- und Sturmeinsätzen, aber auch bei Waldbränden beweisen. Die gute Zusammenarbeit mit der hiesigen Feuerwehr steht damit außer Frage. Das zeigte sich auch am Samstagabend beim Kameradschaftsfest des THW in der Gaststätte Driland. Eine große Anzahl Helferinnen und Helfer, aber auch Feuerwehrpersonal aus beiden Ortsteilen war der Einladung gefolgt. 

Bürgermeister Jörg von Borczyskowski lobte in seiner Begrüßungsrede diese außerordentlich gute Zusammenarbeit zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger der Stadt. „Wenn die Stadt Unterstützung braucht, ist das THW sofort da und hilft“, erinnerte er beispielsweise an die Einrichtung einer neuen Flüchtlingsunterkunft erst vor einigen Tagen. Der Ortsbeauftragte des THW Gronau, Florian Ewering konnte an diesem Abend neben den Feuerwehrkameraden aus Gronau und Epe auch THW-Kräfte aus Ahaus und Calbe begrüßen. Die Abordnung aus der Saale-Stadt, zu dessen Ortsverband seit Gründung vor mehr als 30 Jahren gute Kontakte bestehen, hatte am Samstag bereits die Möglichkeit, den Gronauer Wasserturm zu besichtigen und Gronau einmal von oben zu sehen..

Während des Kameradschaftsfestes konnte der Regionalstellenleiter Mike Nienhaus einige Ehrungen aussprechen. So bekamen die Helferinnen Elisabeth und Daniela Dierselhuis für zehnjährige ehrenamtliche Tätigkeit im THW eine Ehrenurkunde.

Für besondere Verdienste im Technischen Hilfswerk wurden Patrick Strube und Hendrik Lübbers ausgezeichnet. Sie erhielten das THW-Helferzeichen in Gold. Für ihr außerordentliches Engagement in der Hilfsorganisation bekamen Torsten Lammers und Ralf Kosse das Helferzeichen in Gold mit Kranz. Torsten Lammers ist als Zugführer seit vielen Jahren sehr aktiv und leitet die Hilfseinsätze mit viel Sachverstand. Ralf Kosse ist seit Jahren der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit des Ortsverbandes Gronau, im Rahmen des THW Media Teams ist er zudem regelmäßig im Einsatz für den Landesverband oder die THW Leitung.

 

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