23.12.2002, von Hans Dieter Meyer

Besuch aus Schweden

Unser 50 kVA-Notstromerzeuger wird bestaunt und eingehend begutachtet...

Die Feuerwehrmänner Mats Fenning und Jerker Svensson aus Helsingborg in Schweden waren Gast im niederländischen Enschede, um sich über die Arbeit ihrer Kollegen dort zu informieren. Und die ermöglichten ihnen dann auch den Besuch der Gronauer Feuer- und Rettungswache sowie des Technischen Hilfswerks in Gronau.

Vor Ort ließen sich die Feuerwehrkameraden aus Schweden aber nicht nur theoretisch über den Aufbau und die Struktur einer Feuerwehr informieren, auch ganz praktischer Anschauungsunterricht stand auf dem Programm wie der Einsatz von Rettungsschere und Spreizer bei der Bergung eines eingeklemmten Verletzten.

Die beiden Feuerwehrmänner aus Helsingborg sind in ihrer Heimatstadt auch für die Rettungseinsätze im dortigen riesigen Fährhafen verantwortlich, aus dem jeden Tage mehrere Fähren aus- und einlaufen. Im Containerhafen wendet die schwedische Feuerwehr Techniken an, die den deutschen Feuerwehrmännern nahezu unbekannt vorkamen. So kann beispielsweise der Weg zum Brandherd mit Sprengstoff freigemacht werden oder mit Hilfe von Sandstrahltechnik unter enorm hohem Druck Löcher in Container geschnitten werden, wie die Männer aus Schweden berichteten

Beim Besuch des THW-Ortsverbandes Gronau erhielten die Gäste aus Schweden dann einen Einblick in die Einsatzmöglichkeiten und die Ausstattung des Technischen Hilfswerks. Ortsbeauftragter Lutz Schabbing stand ihnen und den niederländischen Feuerwehrleuten mit seinen Auskünften zur Verfügung. 


  • Unser 50 kVA-Notstromerzeuger wird bestaunt und eingehend begutachtet...

  • Auch die Fahrzeuge wurden begutachtet, hier die Motorsägen unseres GKW2

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