03.03.2006, von Hans Dieter Meyer

14666 Stunden im Dienst für die Allgemeinheit

THW-Ortsverband Gronau zog in der Jahreshauptversammlung Bilanz

Ortsbeauftragter Lutz Schabbing (rechts) dankte dem unter der Leitung von Franz Ewering stehenden Verpflegungsteam für deren lobenswerten Einsatz zur Versorgung des THW-Personals (v.l.n.r.) Reinhard Siedler, Maria Kendzierski, Bernhard Lenfers, Franz Ewering und Bernhard Kemper. Auf dem Foto fehlt die zum Trupp gehörende THW-Helferin Ute Bergmann.

Ortsbeauftragter Lutz Schabbing brachte es während der Jahreshauptversammlung des THW-Ortsverbandes Gronau auf den Punkt: Als Katastrophenschutzorganisation des Bundes ist das Technische Hilfswerk in seiner Struktur weltweit einmalig.

Die Bevölkerungsschutz-Organisation, getragen vom ehrenamtlichen Engagement ist Partner für Menschen in Not. Dabei gewährleistet die enge Verzahnung mit der Feuerwehr, anderen Hilfsorganisationen, der Polizei sowie der Bundespolizei einen maximalen Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Aber auch als Instrument des Bundes wird das THW genutzt, um auch im Ausland schnell, zuverlässig und effektiv Hilfe zu leisten.

Den Gronauer THW-Helferinnen und Helfern blieben Auslandseinsätze im vergangenen Jahr erspart, wie der Jahresbericht zeigt. Doch leisteten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer 2005 im Vergleich zum Vorjahr 1303 Dienst- und Einsatzstunden mehr, wozu auch die Schneekatastrophe am Ende des Jahres beitrug.

Den umfangreichen Jahresbericht erläuterte Verwaltungshelfer Bernhard Helling. Nach Umorganisation stellt nun der Ortsverband Gronau einen Technischen Zug mit der Fachgruppe Elektroversorgung und für die örtliche Gefahrenabwehr zwei Gruppen Beleuchtung und Hochwasserschutz sowie einen Verpflegungstrupp.

Im Jahr 2005 hatte der Ortsverband eine Personalstärke von 48 aktiven Helferinnen und Helfern, 10 Reservehelferinnen und Helfer, 5 Althelfer sowie 17 Junghelferinnen und Helfer. Mit der Jugendgruppe umfasst das THW Gronau somit einen Mitgliederbestand von 6 Helferinnen und 74 Helfern. Ende 2005 konnten zwei Helfer aus der Jugendgruppe in den aktiven Dienst übernommen werden. Bereits Anfang 2006 kamen weitere 4 neue Helfer aus der Jugendgruppe hinzu. Insgesamt leistete das THW Gronau 12160 Dienststunden. Für Inlandseinsätze kamen noch 2760 Stunden hinzu, an denen statistisch 112 Helferinnen und Helfer teilnahmen. Die Gesamtstunden des Ortsverbandes Gronau für sämtliche Dienste und Einsätze lagen im Jahr 2005 bei 14666 Stunden. Dabei wurden Lehrgänge und Sonderausbildungen nicht mit berücksichtigt.

Erheblich verbessert wurde im Jahr 2005 der Fahrzeug- und Gerätebestand des Ortsverbandes. So konnte im März ein neuer Gerätekraftwagen Typ I in Dienst gestellt werden. Im April übernahm das THW Gronau einen neuen Mannschaftstransportwagen und die Helfervereinigung beschaffte einen Tandemanhänger mit Plane. 
Während der Jahreshauptversammlung berichteten Zugführer Stephan Fortkamp, Ausbildungsbeauftragter Heinz Bätker, der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Hans Dieter Meyer sowie Jugendgruppenbetreuer Florian Ewering und Helfersprecherin Sylvia Wagner aus ihren Tätigkeiten.

Im Jahr 2006 wird das THW Gronau sich an der Durchführung eines Reservistenwettkampfes sowie am 40jährigen Jubiläum des THW Ahaus und am Feuerwehrtag anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Feuerwehr Epe und Gronau beteiligen. Die Atemschutzgeräteträger nehmen an einer Ausbildungsmaßnahme auf der Übungsstrecke im Bergwerk Ibbenbüren teil. Auch für die Mitglieder der Jugendgruppe sind einige Aktivitäten geplant, wie Jugendgruppenbetreuer Florian Ewering erklärte. So fahren die Nachwuchskräfte Mitte des Jahres zum Bundesjugendlager des THW nach Wismar.


  • Ortsbeauftragter Lutz Schabbing (rechts) dankte dem unter der Leitung von Franz Ewering stehenden Verpflegungsteam für deren lobenswerten Einsatz zur Versorgung des THW-Personals (v.l.n.r.) Reinhard Siedler, Maria Kendzierski, Bernhard Lenfers, Franz Ewering und Bernhard Kemper. Auf dem Foto fehlt die zum Trupp gehörende THW-Helferin Ute Bergmann.

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